news32  2018 - Konzert - A Tribute to "Crosby, Stills & Nash"


Konzert am Bouleplatz:
Freitag, 24. August 2018, 20:00 - 23:59 Uhr.

GJS - Crosby, Stills & Nash - Tribute Show

GJS startet am 24.8 auf dem Bouleplatz Hauenstein.

Im Vorprogramm "Calm After the Storm!
Mit der großartigen Sabine Sudha Massing und Mike Meyer! Hääschdebound!

GJS

Gehörten Crosby Stills & Nash zu den ultimativen Bands der 60er Jahre, haben sich Philipp Graf, Christoph Seibel und Felix Jäger verschrieben, diese Musik zu bewahren - gehören die drei doch seit Jahren zu den besten Musikern des Südwestens.

So entstand die Formation GJS, die akustisch und musikalisch dem großen Vorbild in nichts nachsteht. Unterstützt werden die Männer durch ihre großartige Band: Charlie Brechtel am Pedal Steel und Dobro, Patrick Morio am Bass, Cristof Kölsch am Schlagzeug und Marcus Rutz Lewandowski an der Orgel.

Zu Ihrem Repertoire gehören die Highlights der Charts der 60er: Daylight Again, Teach your children, Our House, Shadow Captain und viele Hits mehr.


Crosby, Stills & Nash -

Gründung und sofortiger Erfolg

Crosby, Stills, Nash & Young sind eine sogenannte Supergroup, deren Mitglieder bereits in anderen Bands erfolgreich gewesen waren.

David Crosby (The Byrds), Graham Nash (The Hollies) und Stephen Stills (Buffalo Springfield) gründeten CSN 1968, nachdem sie im Haus von „Mama“ Cass Elliot spontan zusammen gesungen hatten. Die drei beschlossen, ihre Nachnamen als Bandnamen zu wählen, weil sie von Anfang an Wert auf künstlerische Autonomie legten.

Das erste Album der Gruppe, Crosby, Stills & Nash, erschien 1969 und war ein durchschlagender Erfolg. Es erreichte Platz 6 der US-LP-Charts und traf mit Songs wie Wooden Ships das Lebensgefühl vieler Amerikaner zur Zeit des Vietnamkriegs. Für dieses Album wurden Crosby, Stills & Nash 1970 mit einem Grammy als „beste neue Künstler“ ausgezeichnet. Da Stills fast alle Instrumente selbst eingespielt hatte, brauchten CSN weiteres Personal für Live-Auftritte.

Sie fanden es in dem Schlagzeuger Dallas Taylor (vorher bei der psychedelischen Folkband Clear Light), der bereits auf dem Debütalbum mitgespielt hatte, und dem Bassisten Greg Reeves, der als Sessionmusiker für Motown aktiv war. Als ständiges viertes Mitglied kam schließlich Neil Young (zuvor zusammen mit Stills bei Buffalo Springfield) hinzu, um am zweiten Album mitzuarbeiten.

Der zweite Liveauftritt der Formation in der neuen Besetzung fand beim Woodstock-Festival statt. Die Bandmitglieder waren dementsprechend nervös und spielten zwei Sets. Den Anfang machte Suite: Judy Blue Eyes, eine Suite von acht Minuten, die vom Ende der Liebesbeziehung zwischen Stephen Stills und Judy Collins handelt. Außerdem spielten sie
4 + 20, Marrakesh Express, Blackbird, Long Time Gone, Find The Cost of Freedom, Sea of Madness und Wooden Ships. 4 + 20 erschien allerdings erst 1970 auf ihrem Album Déjà Vu, das ein großer Erfolg wurde. Es war das erste von drei aufeinanderfolgenden CSNY-Alben, die Platz 1 der Charts erreichten und die Gruppe als eine der weltweit führenden Rockbands etablierten.

Vor allem der drei- bzw. vierstimmige Satzgesang, die herausragenden Songwriter-Qualitäten aller vier Mitglieder sowie die beiden überragenden Lead-Gitarristen Stephen Stills und Neil Young trugen wesentlich zum Erfolg der Band bei. Charakteristisch für die Band war das filigrane Gitarrenspiel, voller überraschender Breaks und gekonnter Tempowechsel, bei kraftvollen Rhythmen. Zudem verfeinerten CSN&Y zunehmend ihre an die Everly Brothers angelehnte Vokaltechnik mit Chorus-Variationen und durchaus komplizierten Zwischenstrophen, die bei den Vorgängerbands von Nash (Hollies) und Stills/Young (Buffalo Springfield) bereits aufgekeimt waren. In eklektizistischer Manier bauten sie raffinierte Songkaskaden auf und ließen dabei folkloristische Elemente der Byrds (Vorgängerband von Crosby) einfließen. Die Texte waren häufig aus dem persönlichen Leben gegriffen und behandelten Themen wie eine Widmung an Joni Mitchell (in Lady Of The Island) oder behandelten den Tod der Freundin bei einem Autounfall (Guinnevere); oder die Texte politisierten, wie Chicago, Ohio, Long Time Gone, Titel, die sich jedoch meist in melancholischem Protest erschöpften.

Oft wurden CSN&Y als durch Country-Klänge amerikanisierte Version der Beatles betrachtet, genossen gleichwohl durch den Zuspruch der Fans und die Zahl ihrer Nachahmer einen vergleichbaren Stellenwert.

Kritik am Irak-Krieg

CSN(Y) waren immer auch für ihre politischen Songs (zum Beispiel Wooden Ships, Ohio, Find The Cost of Freedom und War Games) und ihren Protest gegen den Vietnamkrieg bekannt, was wesentlich zu ihrer Popularität in den späten 60er- und frühen 70er-Jahren beitrug. 1989 flogen Crosby, Stills und Nash anlässlich des Mauerfalls spontan nach Berlin, wo sie am 20. November am Brandenburger Tor ein Konzert gaben. 2006 gingen sie auf die Tour Freedom of Speech, um gegen den Irakkrieg zu protestieren.

Die anlässlich der anstehenden Kongresswahlen stattfindende Tournee wurde von heftigen Protesten begleitet. In dieser „Freedom of Speech“-Konzertreihe sang die Band unter anderem Songs von Neil Youngs kriegskritischem Album „Living with War“ als Protest gegen die Bush-Regierung und den Irak-Krieg der USA. Über weite Teile der Show stand ein schief liegendes Peace-Zeichen auf der Bühnenleinwand, am Schluss des Auftritts zeigte die Band Fotos von mehreren Tausend gefallenen US-Soldaten. Nicht zufällig benannte Neil Young seinen Dokumentarfilm CSNY Déjà Vu über die Tour und das dazugehörige Live-Album (2008) nach einem ihrer frühen Hits: Déjà Vu. Es blieb das letzte CSNY-Album mit aktuellem Material. Crosby, Stills & Nash veröffentlichten als Trio anschließend noch eine Platte mit Demo-Aufnahmen (2009) sowie ein Konzert von 2012. Die finale Veröffentlichung der Band bildete das von der Kritik hoch gelobte Box-Set CSNY 1974 mit Aufnahmen von der berühmten Stadion-Tour von 1974.

Quelle: Wikipedia